Wie würden Sie das Jahr 2020 in einem Satz zusammenfassen?

Im Jahr 2020 standen wir, wie viele andere Unternehmen auch, vor vielen teilweise schwierigen Herausforderungen, die aber auch Chancen mit sich brachten neue Wege einzuschlagen, für die wir sehr viel Dankbarkeit seitens der Kinder und Eltern erfahren durften.

 

Welchen Einfluss hatte Corona auf Ihre Arbeit in der Kita und wie haben Sie die Herausforderungen gemeistert?

Wir wurden als Kindertageseinrichtung gefordert, die (Sicherheits-)Maßnahmen und Vorgaben des Landes kurzfristig, flexibel und konsequent so umzusetzen. In dieser schwierigen Situation lag es und am Herzen, dass wir den Kontakt zu den Eltern und Kindern jederzeit aufrechterhalten, um sie so bestmöglich zu unterstützen. Dies gelang uns durch Videos, Fotos, Telefonate für und mit den Familien und eine permanente, gute Notbetreuung der Kinder.

 

Gibt es Begegnungen mit Kindern und/oder Eltern, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?

Ich glaube, dass wir als Team der Kita Schatzkiste so viel Dankbarkeit seitens der Kinder und Eltern erfahren haben, wie noch in keinem anderen Jahr. Besonders schön fand ich, dass wir im Sommer gemeinsam mit den Kindern einen großen Gemüseacker anlegen, pflegen und ernten konnten. Bei einem kleinen Fest konnten die Kinder stolz den Acker präsentieren. Dies war sicherlich ein Highlight für uns in diesem Jahr. Ein ganz besonderer Moment für mich persönlich war der erste Kita-Tag, nach dem ersten Lockdown, an dem wir unsere Türen wieder für alle Kinder öffnen durften. Die Kinder lagen sich in den Armen und ein dreijähriges Mädchen sagte zu einem anderen Kind aus der Gruppe: „Endlich können wir wieder gemeinsam spielen“. Das hat mich emotional sehr berührt.

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